Sweet Birthday Treat

Endlich Frühling, endlich Sonne, endlich Geburtstagssaison (und somit Backsaison – wohooo!) und endlich wieder richtig viele frische, leckere Früchte!  Die sind nicht nur im Obstsalat himmlisch lecker, sie lassen sich auch wunderbar in Torten verarbeiten. Egal ob frisch, als Marmelade, in Cremes oder zur Dekoration – die knalligen Farben der Sommerfrüchte zaubern einfach jedem ein Lächeln auf´s Gesicht!

Die Königsdisziplin im familiären Backwahn ist der Muttergeburtstag, also musste meine Torte etwas außergewöhnlicher als sonst sein. Da ich ohnehin niemals ein Rezept 2x backe (es sei denn, es wird so bestellt) und immer gerne neues ausprobiere habe ich für dieses Schätzchen klassischen Vanillabiskuit mit zweierlei Früchtecremes gefüllt, mit Zartbitterschokolade ummantelt und in Fondant gehüllt. Zur Füllung und der Dekoration kommen wir gleich – nun erst einmal zur Basis, zum fluffig weichen Kern einer jeder Torte – dem Biskuitteig. Für eine 18cm-Springform habe ich folgende Zutaten verwendet:

4 Eier (Größe M)

80g Zucker

120g Mehl

1 TL Backpulver

Mark von 1 Vanilleschote oder 1 EL Vanilleextrakt

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Grundzutaten für den Biskuitteig

Viele Leute meinen für den perfekten Biskuit müssen die Eier erst mühsam in Eigelb und Eiklar getrennt – aufgeschlagen und dann in mühsamer Kleinarbeit wieder miteinander vereint werden – vonwegen! In diesem Fall werden Zucker und Eier exakt 13 Minuten mit dem Handrührgerät (auf höchster Stufe) aufgeschlagen. Anschließend wird das Mehl (vermengt mit dem Backpulver) mit dem Vanillearoma untergesiebt und untergehoben- bei 180 Grad backt dieser Teig in einer gefetteten 18cm Springform etwa 20 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen!). Bei mir sah dieser Biskuit nach dem Backen so gut aus – ich glaube bisher ist mir noch nie ein Tortenfundament besser gelungen!

Biskuit nach dem Backen

Biskuit nach dem Backen

Bevor ich den Tortenbiskuit in drei Teile schneide, um ihn zu füllen, lasse ich ihn stets über Nacht im Kühlschrank stehen, danach ist er viel stabiler und lässt sich besser durchschneiden.

Am nächsten Tag habe ich dann die Füllungen vorbereitet. Die Grundcreme ist identisch, sie wird in zwei Schüsseln gefüllt und beliebig verfeinert. 

500g Butter oder Margarine

250g Puderzucker

1 EL Speisestärke

Kiwis, Erdbeeren (oder nach Belieben andere Früchte)

Lebensmittelfarbe in rot und grün

Vanillearoma (Mark oder Extrakt)

Nachdem der Tortenboden also gedrittelt wurde, legt man den unteren Teil in einen Tortenring und stellt ihn auf die richtige Größe ein (Tortenboden sollte nicht gequetscht werden, es darf aber auch keine Luft zwischen Biskuit und Tortenring sein). Nun füllt man die erste Cremesorte auf den Boden und verteilt ihn gleichmäßig. Darauf wird der mittlere Teil des Biskuits gelegt und man füllt die zweite Cremesorte oben drauf. Gedeckelt wird die Torte mit dem letzten Teil Biskuit. Der Tortenring sollte für mindestens 10 Stunden (am Besten über Nacht!) an der Torte bleiben und während dieser Zeit gut gekühlt werden. 

Bevor man die Torte dann überzieht wird der Tortenring vorsichtig von dem Tortenrohling entfernt. 

Torte vor dem Überziehen

Torte vor dem Überziehen

Die Torte sollte nun sehr stabil sein, da sie gut durchgekühlt ist. Bevor man die Torte mit Fondant überziehen kann, benötigt man eine Schicht, die sozusagen als “Kleber” die Torte mit dem Überzug verbindet. Ich habe schon viel probiert: über Buttercreme, Marmeladen oder Nuss-Nougat-Creme. Diese funktioniert für mein Verständnis am Besten. Allerings variiere ich hier auch immer zwischen den Sorten. Dieses mal gab es (aufgrund der süßen Füllungen) Zartbitter-Creme von Alnatura. Das Gläschen erhitze ich vorher immer im Wasserbad, dann lässt sich die flüssige Schokolade besser mit einem Konditormesser auf der Torte verteilen. Wenn die Schokolade schön angetrocknet ist und etwas ausgekühlt ist, kann die Torte nach Belieben mit Rollfondant überzogen werden.

Ich wollte mein Törtchen dieses Mal schlicht und elegant halten, deshalb habe ich mich entschlossen die Dekoration ausschließlich weiß zu halten, da der Farbschock beim Anschneiden der Torte sowiso auf den Verzehrer wartete. :)

Den Rollfondant habe ich ausgerollt, die Torte damit überzogen und schließlich mit einem Fondantglätter alles glatt gezogen. Die Ornamente habe ich mit sogenannten Fondantstempeln in den Überzug gestanzt. Dieses Werkzeug habe ich im Backwarenladen meines Vertrauens neu entdeckt und bin von der Einfachheit der Anwendung sowie dem hübschen Ergebnis restlos begeistert. Ähnliche Produkte findet ihr hier.

Sweet Birthday Treat

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Und hiermit verabschiede ich mich für eine Woche ins zauberhafte London und werde bald darüber Berichten, wie ich diese tolle Stadt unsicher gemacht habe. Ich freue mich auf viele, tolle Inspirationen und das ein oder andere Bonbon für  meine Backwerkstatt.

Cheers,

Julchen

Best Blog Award

Voller Überraschung habe ich vor einiger Zeit feststellen dürfen, dass ich von der fabelhaften Frau Wolke den Best Blog Award verliehen bekommen habe. Dieser ganz besondere Foodblog-Award ist den Newcomern (Blogs mit weniger als 200 Followern) gewidmet und ich finde diese Idee einfach großartig!  Hier die Anleitung für die Best Blog Nominierten:

Nominiert werden Blogs mit weniger als 200 Followern. Jeder Blogger, der diesen Award erhalten hat, muss sich in einem Post mit dem Bildchen des Best Blog Awards beim Verleiher bedanken, 11 Fragen beantworten und wiederum 20 Blogs nominieren.

Coole Sache habe ich mir gedacht – nur scheitere ich an meiner Nominierung. 20 Blogs – das ist echt eine Menge! Ich habe mich also entschieden, die Person für den Award zu nominieren, die quasi Rock a Hula addicted seit der ersten Stunde ist. Der lieben Katja mit ihrem Foodblod Hoetus Poetus.

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Nachdem der ausgiebige Freudentanz beendet war und ich wieder bei Puste war, habe ich mich gleich hingesetzt und mir überlegt, wie meine Antworten auf die 11 Fragen lauten könnten.

Nach langer und reiflicher Überlegung kommt hier nun das Ergebnis. Die Fragen stammen aus der Feder von Frau Wolke. 

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? Klare Sache – nachdem ich früher alle Backwerke auf meiner privaten Facebook-Seite gepostet habe kamen danach gefühlte 50 Nachrichten mit Fragen nach Rezepten, Herstellungsschritten, Fragen zu Zutaten oder Equipment. Irgendwann war die Sache klar: mach es öffentlich, schreib einen Blog, dann können alle Interessierten nachlesen! :)
2. Was ist dein Lieblingsessen? Hier habe ich wirklich lange überlegt. Ich esse für mein Leben gern. Diese Vorliebe teile ich mit Mr. Rock a Hula :) Die Entscheidung fiel auf die fabelhaft, leckere Pasta, die Mr. Rock a Hula vor Jahren, zu Beginn unserer Beziehung für mich gekocht hat, um mich zu beeindrucken – Nudeln mit Pepperonisoße <3. Dieses Gericht gibt es heute noch sehr regelmäßig und auch wenn ich im Laufe der Jahre immer wieder probiere sie nachzukochen kommt sie doch nie an das Original vom Herrn ran. 
3. Welches ist dein Lieblingseis? Swedish Glace – Feine Vanille. Bestes Eis wo gibt! 
4. Seit wann gibt es deinen Blog? Seit dem 29.09.2012
5. Welches Rezept ging zuletzt richtig in die Hose? Haha – sehr gute Frage. Lustigerweise kann man das Resultat des Küchenunfalls auf diesem Blog bewundern, das waren nämlich die vermeindlichen Brownies, die so in ihren Einzelteilen wieder aus der Form herausplumpsten, dass Cake Pops daraus wurden :) Gewusst wie – oder: es gibt nur “gut” und “lern´draus”!
6. Räumst du deine Küche gleich nach dem Kochen/Backen auf oder dauert das bei dir ein bisschen länger? Selbstverständlich räume ich die Küche immer gleich dach dem Backen auf. Es bleibt niemals etwas liegen und gekehrt und gewischt wird natürlich auch gleich! *hust* ;)
7. Wohin möchtest du als nächstes reisen? Meine nächste Reise geht nach London. Im Mai werde ich für sechs Tage mit meinem Bruder und meinen Eltern diese sagenhafte Stadt unsicher machen! Ich zähle schon die Tage!
8. Welches ist deine Lieblingsband/dein Lieblingskünstler? Diese Frage hat mich wohl am meisten Überdenkzeit gekostet. Ich kann mich einfach auf keine Lieblingsband festschießen. Zunächst einmal wechselt das wirklich monatlich und die Antwort hätte wohl vor 6 Monaten anders ausgesehen als vor 3! Ich habe mich dann entschieden einfach mal meine Lieblingsbands aufzuzählen, die momentan am häufigsten in meinem Ipod laufen. Da wären Parkway Drive, A Day To Remember, The Bones, Deez Nuts, Elvis Presley, und noch einmal Parkway Drive :)
9. Wie sieht bei dir ein perfekter Samstag-Nachmittag aus? Ein perfekter Samstag-Nachmittag folgt auf einen perfekten Samstag-Vormittag. Also zunächst mal ausschlafen (allerdings nicht zu lange, denn freie Tage sind rar und dementsprechend gut durchgeplant!), eine runde durch den Park joggen (idealerweise bei Sonnenschein!), unter der Dusche durchrennen, Einkaufen gehen und sich dann der Wochen-Backchallenge stellen! Da ich selten 2x das gleiche Rezept ausprobiere kehrt hierbei auch keine Routine ein. Nachdem dann (meistens) alles gelingt bin ich am Abend heilfroh, wenn ich das jüngste Backwerk bloggen kann :)
10. Wenn du ein Möbelstück sein müsstest, welches wärst du? Ganz klar – der Barschrank, bzw. der Schnapsglobus :)
11. Welches Gemüse magst du am allerwenigsten? Fenchel – fragt mich nicht warum ich LIEBE Gemüse über alles aber Fenchelgemüse ist so ein Thema (wobei der Tee wieder geht!)…

 

Sooooooooooo, genug von mir, jetzt gibts meine 11 Fragen:

1) Wasser oder Bier? 
2) Küchenmaschine oder von Hand kneten? 
3) Pizza oder Pasta? 
4) Milch und Zucker? ;)  
5) Omas Rezept oder experimentelles Kochen? 
6) DIY oder gekauft? 
7) Mein Blog hat Geburtstag am…? 
8) Buch oder Film? 
9) Süß oder deftig? 
10) Becher oder Waffel? 
11) Schoko oder Vanille? 

Ich bin sehr gespannt, wie die gute Katja antworten wird :)

Cheers,

Julchen

Raspberry Charlotte

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Wahnsinn – mit wieviel Eile und Hektik das neue Jahr daherkommt. Aber die Wochenenden, ja, die Wochenenden bleiben einem zum Durchschnaufen, Innehalten, Kräftesammeln! Damit das erstens gelingt und zweitens auch noch Spaß macht ist der all-sonntägliche Kaffeeklatsch eine hervorragende Möglichkeit. Für den … Weiterlesen

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