Hazel Crunch Muffins

Pünktlich zum Wintereinbruch habe ich meine Wohnung herbstlich dekoriert. Timing ist eben so eine Sache – mit der ich es nie hatte. Egal, jetzt genieße ich erst mal den Herbst in meinen vier Wänden. Nachdem ich  gestern Nacht mit dem Liebsten nach dem Essen, im Park Blätter gesmmelt habe, mussten die heute noch angebracht werden. Hier nun das Ergebnis: bei den Teelichthaltern habe ich mich von der lieben Melanie aus Wien inpririeren lassen!😀 Der große herbstliche Blumenstrauß war ein Geschenk von meinem Liebsten zum Jahrestag und nein, die Gießkanne benutze ich für gewöhnlich nicht als Vase, aber dieser Strauß sprengt alle Dimensionen😀

Gebacken wurde heute auch schon! Meine Eltern fahren morgen Verwandschaft besuchen und ich habe ein kleines Paket von mir aus dem Rock a Hula Bakehouse mitgeschickt. Weil der Inhalt eine lange Autofahrt überstehen muss und nicht durchgehend gekühlt werden kann (bei den Temperaturen langsam ohnehin hinfällig – trotzdem!) habe ich mich für einfache Giotto-Muffins, oder wie ich sie nenne: Hazel Crunch Muffins entschieden. Anregungen für das Rezept habe ich mir (wie so oft!) bei lecker.de geholt. Allerdings wurde das Rezept bei mir etwas abgewandelt.

Hier nun die Zutaten für die Giotto-Muffins (ergibt angeblich 15 Muffins, bei mir waren es 22 Stück!):

50g gehackte Nusskerne (Mandel, Haselnuss, Walnuss)

200g Nougatmasse

150 Zucker

175g Butter

1 Prise Salz

4 Eier

1 Vanillezucker

1 EL Vanilleextrakt

375g Mehl

1 Pack Backpulver

Milch nach Gefühl

c.a.  100g Giottos

Zunächst werden die gehackten Nusskerne in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl geröstet. Während das passiert, kann die Nougatmasse klein gewürfelt und mit c.a. 1 EL Mehl vermengt werden. Beides wird dann erst mal zur Seite gestellt. 

geröstete Haselnusskerne

 

Ich habe Haselnusskerne zum Rösten verwendet, denn ich finde, diese entfalten beim Backen das beste Aroma! Außerdem passen Haselnüsse sehr gut zu den Giotto. 

Nougat – gewürfelt und in Mehl gewendet

Musikalisch wurde ich heute in der Küche von dem guten Gary Puckett. Der geht immer!

Der Ofen wird vor Beginn auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt und ein Muffinblech mit Papierförmchen ausgekleidet. Für den Muffinteig werden nun Zucker, Butter und Vanillezucker miteinander schaumig gerührt. Hierfür lasse ich mir immer extra viel Zeit und rühre lieber eine Minute zu lang als zu kurz, das macht sich später deutlich bemerkbar! Nun wird jedes Ei einzeln mit eingerührt. Auch hierbei wieder drauf achten, jedes Ei mindestens 2 Minuten einzurühren. 

Wenn die Masse richtig schön schaumig gerührt ist, kann man das Mehl, vermengt mit dem Backpulver, hinzusieben. Abwechselnd hierzu füge ich immer Milch in den Teig, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann alles noch einmal gut miteinander verrühren und das Vanilleextrakt hinzugeben. Zum Schluss wird der Nougat und die gerösteten Nusskerne unter den Teig gehoben.

Muffins vor dem Backen

Nun wird der Teig in die Förmchen gefüllt. Lieber etwas weniger hinein geben, denn der Teig geht wahnsinnig auf. So sind bei mir schließlich auch 22 Muffins entstanden – aber weil die geschmacklich der Hammer sind, macht das gar nichts aus!😀 In die Förmchen kommt vor dem Backen als Krönung noch jeweils ein Giotto auf die Muffins.

Diese kommen dann für c.a. 25 Minuten in den Backofen. 

Anstatt die Muffins heute nach der Fertigstellung klassisch auf einem Teller oder einer Tortenplatte zu fotografieren, habe ich mir gedacht, ich werde mal das Uralt-Teeservice von meiner Oma in Szene setzen! Hier nun die fertigen Muffins mit DIY-Etagere! Ein schönes Wochenende, meine Lieben!

Muffins auf der DIY-Teeservice-Etagere

Viel Freude beim Nachbacken!

Cheers, Julchen von Brennt

2 thoughts on “Hazel Crunch Muffins

  1. Hallöle….!
    Die sehen aber sehr gut aus! Besonders auf Omas Geschirr! SÜß!
    Bei mir kommen komischerweise auch ganz oft VIEL mehr Teile raus, als in den Rezepten angegeben!
    Warum hast du den Nougat in Mehl gewendet? Kenne ich nur von Rosinen ….. Bin um jeden neuen Tipp dankbar!

    Dir nun auch einen schönen Sonntag noch!
    Ganz lieber Gruß… und von mir alles Gute für euch zum Jahrestag!
    Katja

  2. Der Nougat wurde in Mehl gewendet, damit er nach dem würfeln nicht so zusammenklebt, gerade wenn er noch ein paar Minuten bei Zimmertemperatur rumstehen muss. Wendet man ihn nicht in Mehl, bilden sich dicke Klumpen und so kann man die feinen Würfel schön in den Teig geben.
    Schönen Sonntag, cheers!

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