Raspberry Charlotte

Wahnsinn – mit wieviel Eile und Hektik das neue Jahr daherkommt. Aber die Wochenenden, ja, die Wochenenden bleiben einem zum Durchschnaufen, Innehalten, Kräftesammeln! Damit das erstens gelingt und zweitens auch noch Spaß macht ist der all-sonntägliche Kaffeeklatsch eine hervorragende Möglichkeit. Für den Kuchen bin meistens ich verantwortlich und gestern gab es einen kleinen, zuckersüßen, rosa Traum aus Biskuit und Himbeeren – eine Himbeercharlotte. Die Herausforderung für mich war die – ich wollte unbedingt auch ein Stückchen (wenn auch nur ein ganz kleines) davon naschen und meine Essgewohnheit Vegetarierin zu sein vertrug sich nicht so gut mit den vorgeschriebenen 8 Blatt Gelatine. Also Rezepte studiert – kein vegetarisch-kompatibles gefunden und folglich herumexperimentiert. Heraus kam diese Zutatenliste für eine 18-cm Charlotte:

300g TK-Himbeeren

1 unbehandelte Zitrone

400g Creme Fraiche

200g Sahne

90 g Zucker

1 EL Vanilleextrakt

1 Beutel San-Apart (oder ersatzweise Agartine in gleicher Menge wie 8 Blatt Gelatine)

1 Packung Löffelbiskuit

Die Himbeeren kann man bereits am Abend vor der Zubereitung zum langsamen Auftauen in den Kühlschrank stellen – oder man macht es wie ich und stellt sie in einer Schüssel auf die Heizung und wartet ungeduldig, bis sie weich genug sind, um sie weiterzuverarbeiten. Die Zitrone wird ausgepresst und zusammen mit den Himbeeren püriert. Die Masse wird danach durch ein relativ feines Sieb gestrichen, sodass die Himbeerkerne zurückbleiben. 

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Danach kann man sich der Creme zuwenden. Hierfür wird die Creme Fraiche (wahlweise Mascarpone oder Creme Legere, je nachdem wie gehaltvoll das Ding werden soll) mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt glatt gerührt. Nun muss das Geliermittel der Wahl beigefügt werden. Ich habe einen Beutel San-Apart benutzt, das benutze ich stets auch zum Sahnesteifen, für Tortencremes oder Cupcake-Toppings. Agartine funktioniert dabei genauso. Nun kommt die Himbeersoße dazu. Die Sahne wird in einem anderen Behältnis steif geschlagen und vorsichtig unter die Creme gezogen. Foto 27.01.13 01 29 57

Auf einer Tortenplatte wird schließlich ein hoher Tortenring mit 18-cm Durchmesser aufgestellt. Etwa 4 EL der Creme werden glatt auf dem Boden verstrichen. Das bildet die Grundlage für die Biskuits, denn diese würden sonst umfallen. Den Rand bildet man dann mit den besagten Biskuits.

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Zum Schluss füllt man die restliche Creme hinein und stellt die Charlotte mindestens 4 Stunden, am Besten über Nacht, kühl. Vor dem Verzehr kann man sich dann noch beim Dekorieren austoben. Vor dem Servieren wird der Tortenring abgenommen und die Charlotte mit einer Schleife stabilisiert. Ein prima Rezept, wenn es mal schnell gehen muss. Vom Geschmack erinnert die Charlotte leicht an eine Beerentiramisu! Auf jeden Fall mords lecker!

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Viel Freude beim Nachbacken und einen guten Start in die Woche!

Cheers, Julchen v. B. 

4 thoughts on “Raspberry Charlotte

  1. … schon alleine von den Bildern deiner Charlotte hab ich einen tollen Start in die Woche!!!…
    ….und mords lecker hört sich immer gut an😀
    Dir auch eine tolle Woche…
    zaubrhafte Grüße!
    Katja

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