As easy as pie: Donuts

Obwohl ich Donuts liebe, habe ich dennoch nie welche selber gemacht. Lediglich Krapfen habe ich ein paar mal gemacht und ja, ich gebe zu: das hantieren mit dem heißen Fett ist anstrengend und danach riecht man fürchterlich nach Frittierfett, die Küche ist Sanierungsbedürftig und um Verbrennungen komme ich auch nie. ABER: es lohnt sich!!! 
Gerade wenn es draußen langsam kälter wird, schmecken frische Donuts (am liebsten warm!!) einfach herrlich! Das Vorhaben stand schon lange, aber Zeit habe ich leider nicht gefunden. Also habe ich kurzerhand die Kids, mit denen ich durch meinen Beruf jeden Tag arbeite, geschnappt und diese zuckersüßen, veganen Donuts gemacht. Dieses Rezept ist garantiert kinderleicht, gelingsicher, nicht-diätgeeignet aber superlecker! Für c.a. 20 Stück benötigt man

500g Mehl (und etwas für die Arbeitsfläche)

1 Päckchen Trockenhefe (oder einen halben Würfel frische Hefe)

2 EL Zucker

1 Prise Salz

c.a. 200ml Sojamilch (oder, wie immer, Reismilch, Hafermilch, Haselnussmilch etc.)

2 EL Pflanzenöl

1l hitzebeständiges Pflanzenöl zum Frittieren

Wasser und Kakaopulver für die Glasur

bunte Zuckerstreusel

Zunächst muss der Hefeteig hergestellt werden. Ich knete Hefeteig gerne komplett von Hand, andere nehmen hierfür gerne die Rührmaschine oder den Handrührer, das kann jeder nach Belieben entscheiden. Das Mehl schüttet man in eine hohe Rührschüssel, formt in die Mitte eine Mulde und schüttet die Hefe (bzw. zerbröselt die frische Hefe) hinein. Dann kommt die lauwarme (nicht jedoch heiße oder kochende) Sojamilch hinein und vermengt mit den Händen alles zu einem Teigklumpen. Je nach Bedarf kann man Mehl oder Flüssigkeit hinzugeben. Dann kommen Salz, Zucker und Öl hinzu und dann muss so lange geknetet werden, bis eine homogene, luftige Masse entstanden ist. Ich knete den Teig in diesem Zustand am liebsten auf der Arbeitsfläche und nicht mehr in der Schüssel.Dann darf der Teig zugedeckt c.a. 40-45 Minuten bei Zimmertemperatur zum erstem Mal gehen. In dieser Zeit sollte der Teig sich vom Volumen verdoppeln.    

Nach der Ruhezeit wird der Teig mit einem Nudelholz c.a. 2cm dick ausgerollt. Dann werden die Donuts ausgestochen. Ich habe ein handelsübliches Cocktailglas genommen. Damit nichts kleben bleibt, habe ich alles gut mit Mehl bestäubt. Für den inneren, kleineren Kreis habe ich die Spritze eines Spritzbeutels genommen. Die Donuts dürfen dann noch einmal für 30 Minuten ruhen.

In der Zeit kann man langsam das Fett in einem hohen Topf erhitzen. Je höher der Topfrand, desto geringer die Gefahr, dass das heiße Fett spritzt. Das Frittierfett sollte etwa 150 Grad heiß sein. Ich hatte leider kein Thermometer, also habe ich mit einem Holzstab geprüft, ob das Fett heiß genug ist (das ist dann so, wenn kleine Bläschen an dem Holzgegenstand sprudeln, es funktioniert auch ein Holzkochlöffel). Ist das Fett heiß genug, tunkt man die Donuts einzeln vorsichtig in den Topf und wendet diese mehrmals. Sie gehen gleich schön auf und werden auch sehr schnell braun. Nach c.a. 1 Minute sind sie fertig. Erkalten lasse ich sie auf einer dicken Schicht aus Küchenrolle.

Wenn die Donuts etwas erkaltet sind werden sie glasiert. Aus Wasser und Kakaopulver wird eine Schokoladenglasur angerührt. Die Donuts tunkt man mit einer Seite nach unten in die Glasur und lässt sie abtropfen. Direkt danach kommen Zuckerstreusel darauf und schon sind sie fertig! In Anbetracht des Aufwandes ist es schade, wie schnell sie wieder weg sind, aber sie waren wirklich sehr lecker!

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Viel Freude beim Nachbacken! Julchen

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